Autoren von der Insel Fehmarn

Hier stellen wir Ihnen unsere fehmarnschen Autoren und Autorinnen vor.
Von plattdeutsch bis hochdeutsch, von Geschichtenerzählern, Gedichteverfassern, Krimiautoren, Sachbuchautoren, Romanschreibern …
Diese Seite ist, wie alle anderen noch im Aufbau, Anregungen sind willkommen.

Michael Kirchner

 

Als Journalist hat Michael Kirchner 35 Jahre lang aktuelle Ereignisse, Natur und ihre Schönheiten, Gebäude und Baudenkmäler, Mensch und Tier und vieles mehr auf Fehmarn und dem benachbarten Festland für die Zeitung fotografiert. Im Ruhestand widmet er sich nun gezielt den schönen Motiven, arrangiert künstlerische Fotos und hält besondere Augenblicke mit der Kamera fest. So hat er bereits einen Fotokalender „Fehmarn Momente“ herausgebracht und 2014 war Kirchner mit fünf Motiven beteiligt an der Wanderausstellung „Fehmarnsundbrücke – Die dritte Dimension“. Unter dem Motto „Soundbridge“ hat er dabei eine Reihe von Musikinstrumenten mit den Formen der Brücke in Einklang gebracht. Auch in Michael Kirchners aktuellen Buch „Fast alles über Fehmarn“ (Erscheinungsdatum April 2016 im Verlag vitolibro) finden sich unter den 100 überwiegend historischen Fotos einige aktuelle Bilder des Fotografen.

Porträt Michael Kirchner

Helmut H. Krüger

 

Helmut H. Krüger lebt seit 1963 auf Fehmarn. Er wurde von Henning Wolff ermutigt seine Gedichte der Öffentlichkeit vorzustellen. Seit ca 50 Jahren veröffentlicht er seine
Gedichte vorwiegend im Fehmarnschen Tageblatt. 2013 wurde “Mit Herrn Krause durch das Jahr” sein erster Gedichtband veröffentlicht. 2015 folgte mit “Gedichte für den Alltag” ein weiteres Buch. Seit 1994 hat er sich als Textdichter betätigt und zahlreiche Lieder auch für bekannte Interpreten veröffentlicht. Diese wurden u.a in beliebten Unterhaltungssendungen des Fernsehens vorgestellt. Das Fehmarnlied “ Fehmarn - Insel der Sonne” wurde 2012 auf der gleichnamigen CD veröffentlicht. Darüberhinaus schreibt er Kurzgeschichten und Erlebnisberichte.

Helmut  H. Krüger

Walter Meß

Die plattdeutsche Mundart pflegen und erhalten

Walter Meß pflegt die plattdeutsche Sprache, hält Vorträge und führt durch die Landkirchener Kirche und über die Insel. Er ist Mitbegründer der Klaus-Groth-Stuv in der Grundschule in Landkirchen und Leiter der „Plattdüütschen Runn" der VHS.
So ist in Landkirchen in der noch bestehenden Grundschule Klaus Groth zum Gedenken die  „Klaus-Groth-Stuuv" entstanden. Hier haben die Schüler noch die Möglichkeit plattdeutsch zu lernen und zu pflegen, und sie sind alle mit sehr viel Freude dabei. So werden überall auf der Insel in Schulen, in verschiedenen Theatergruppen, Vereinen und Gilden Versuche unternommen, die plattdeutsche Mundart zu pflegen und zu erhalten.

Walter Meß

Walter Neiß

... wurde 1950 in Bottrop geboren und lebte ab1953 zusammen mit Eltern und Bruder in Leck in Nordfriesland (damals noch Kreis Südtondern). Nach der Pensionierung zog er im Jahr 2005 mit seiner Frau Helga, einer gebürtigen Insulanerin, nach Fehmarn.
Seine schulischen Interessen lagen immer mehr im mathematischen, technischen oder physikalischen Bereich, sodass er schließlich bei der Bundeswehr das Studium zum Elektroingenieur abschloss.
Warum er mit dieser technisch-naturwissenschaftlichen Ausrichtung zur Poesie kam, erklärt sich Walter Neiß so: „Ich war seit meiner Kindheit wohl schon immer ein kleiner Träumer. Ich weiß es selbst nicht so genau, aber wenn ich mich recht besinne, habe ich schon seit jeher kleine Reime geschrieben, vielleicht als Ausgleich zu der eher trockenen Materie in Schule und Beruf.“
So entstanden im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche Gedichte, immer angeregt durch einen Auslöser, einen Eindruck, eine Emotion. Ein festes Schema dafür gibt es nicht. Immer wieder war da etwas, das ihn inspirierte.

Berührt – bewegt – beeindruckt
Bemerkt – bedacht – beschrieben
Begeistert – beträumt – bereimt

neiss walter portrait

Klaus Groth

 

Eng verbunden mit der Insel ist auch der bekannte niederdeutsche Autor Klaus Groth, der hier auf Fehmarn von 1847 bis 1853 in Landkirchen lebte. Viele Gedichte und Geschichten sind auf Fehmarn entstanden und besonders ist hier sein größtes Werk, der Quickborn, zu erwähnen. Im Jahr 1852 wurde es veröffentlicht. Dieses Werk sorgte in ganz Schleswig- Holstein zur Wiederbelebung der plattdeutschen Sprache. Klaus Groth steht auch im engen Zusammenhang mit der Landkirchener Kirche, die neben allen anderen Gotteshäusern auf der Insel sehr sehenswert ist. Sein Freund Leonard Selle war Organist an der St. Petri-Kirche. Klaus Groth und Leonard Selle bewohnten das Organistenhaus in Landkirchen, und Selle vertonte viele der von Groth geschriebenen Liedern.
Bekannte Gedichte und Lieder sind hier entstanden!
„Lütt Matten de Haas", „Mien Jehann" und „Mien Moderspraak" sind mit die bekanntesten Werke.

Klaus Groth

 

Klaus-Groth Wohnhaus

Peter Wiepert

Wat büst du mien Fehmarn doch schön...

...so heißt es in einem in plattdeutscher Mundart geschriebenem Lied von Peter Wiepert aus Bisdorf.

Peter Wiepert war ein bekannter Chronist der Insel und er beschreibt in seinen Büchern vortrefflich das „alte Fehmarn" mit seinen Sitten und Gebräuchen, die zum Teil noch immer gepflegt werden. In den Vereinen und auch besonders in den vielen Gilden und Theatergruppen der Insel wird vor allen Dingen auch die plattdeutsche Muttersprache noch sehr gepflegt.
Achten Sie einmal zum Beispiel auf dem interessanten Wochenmarkt jeweils mittwochs auf dem Marktplatz auf die Gespräche der Einheimischen. Gerade dort werden Sie feststellen, wie hier auf der Insel noch die fehmarnsche plattdeutsche Sprache gesprochen und gepflegt wird.

Peter Wiepert_Kollenberg

Stadtbücherei

Stadtbücherei
Burg, Bahnhofstraße 47
Telefon: 0 43 71 - 506 144
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Mo., Di., Do., Fr. von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr
www.stadtbuecherei-fehmarn.de

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Mit dieser Website möchten wir Kunst und Kultur auf Fehmarn sichtbar machen, denn hier ist mehr los, als manch einer denkt!